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Das Josephskreuz

 
     
 

Der Auerberg mit seiner Höhe von 580 m dominiert den Unterharz vom Brocken bis zum Kyffhäuser.

Schon im 17 Jahrhundert wird urkundlich ein hölzerner Aussichtsturm erwähnt. Und eine Sage berichtet, dass eines Tages fremde Männer kamen und bei ihrer Suche nach roter Farbe Gänge in die Bergkuppe trieben, wodurch der Turm unterhöhlt wurde und bald darauf einstürzte.

In der Tat musste der marode alte Turm im Jahre 1768 aus Sicherheitsgründen abgerissen werden.

Erst Jahre später holte sich Graf Joseph zu Stolberg zur Bekrönung des Auerberges Karl Friedrich Schinkel. Der neue hölzerne Aussichtsturm in Form eines gothischen Doppelkreuzes wurde 26 m hoch errichtet. Es bestand aus 365 Eichenbalken aus dem Stolberger Forst und kostete 60.000 Gulden. Das Richtfest fand am 24. September 1833 und die feierliche Einweihung am 21. Juni 1834, dem Geburtstag des Grafen, statt. Im zu Ehren erhielt es seinen Namen. 1851 wurde die Erneuerung der Kreuzarme und schadhaften Balken notwendig.  

In der Nacht vom 11. zum 12. Juni 1880 schlug ein Blitz in das Josephskreuz, es brannte bis auf die Fundamente nieder.

Der Wunsch der Wiedererbauung des Josephskreuzes fand in dem 1886 gegründeten Harzklubzweigverein einen innigen Verfechter. Die Zustimmung des Fürsten Alfred und die Genehmigung der Generalversammlung in Elbingerode im Herbst 1895 bewilligte die Teilnahme des Harzclubs an dem gemeinnützigen Werk.

Die Kosten beliefen sich auf Kosten 50.000 Mark, zu Hälfte von der fürstlichen Kammer und dem Harzclub getragen wurden.
Die technischen Schöpfer des wuchtigen Bauwerkes waren der Baurat Beisswänger und die Braunschweiger Dampfkessel und Gasometerfabrik. Die neue Konstruktion wurde in Anlehnung an Schinkels Entwürfe als eiserne Gitterkonstruktion in Stahlfachwerkkonstruktion ausgeführt und erinnert in seiner Bauweise an den Pariser Eifelturm. Mit einer Höhe von 38 m und 200 Stufen trotzt es mit 250 kg auf dem Quadratmeter jeden Orkan. Es ist das größte eiserne Doppelkreuz der Welt mit einem Gewicht von 2460 Zentnern und wird von ca. 100.000 Nieten zusammengehalten.

1896 wurde es feierlich eingeweiht, so entstand ein würdiges Gegenstück zum Kyffhäuser-Denkmal, eine lebendige Verbindung zwischen Harz und Kyffhäuser.

Nach einer notwendigen und umfassenden Restaurierung im Jahre 2003 und seiner Wiedereröffnung im Frühjahr 2004, zeigt sich das Josephskreuz heute wieder in seiner ursprünglichen Fassung von 1896, zur Zeit der Erbauung und lädt zu einem weiten Blick in den Harz und das Kyffhäuser ein.


Öffnungszeiten Sommerhalbjahr (April bis Oktober)
Mo -Fr. von 10-17 Uhr
Sa/So/Feiertage von 10 -18 Uhr

Öffnungszeiten Dezember bis Februar
Mi - So 11 - 16 Uhr

Öffnungszeiten März

Di - So.  10 – 16 Uhr

Öffnungszeiten von November
Freitag -  Sonntag und Feiertage 11-16 Uhr

Eintrittspreise Josephskreuz
Kosten pro Person  3,50 €, Kinder  2,00 €
Mit Kurschein pro Person 2,50 €
Gruppen (ab 10 Personen) pro Person 2,00 €

Das Josephskreuz können Sie zu den genannten Öffnungszeiten besteigen und die herrliche Aussicht genießen.

Reisegruppen nach Absprache, auch außerhalb der Öffnungszeiten


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