Die Geschichte der Stolberger Lerchen

Die Stolberger Lerchen sind weit mehr als eine regionale Spezialität – sie gehören seit über zwei Jahrhunderten zur Geschichte unserer Stadt.
Entwickelt wurden sie von Fleischermeister Ernst Mansfeld im Gasthaus Kupfer. Schon im 19. Jahrhundert erfreuten sich die würzigen Lerchen großer Beliebtheit und wurden weit über die Grenzen Stolbergs hinaus verschickt. So gingen sie 1870 zusammen mit Nordhäuser Korn unter anderem an Graf von Moltke, Prinz Karl Friedrich und Otto von Bismarck ins Feldlager. Drei Jahre später, 1873, wurde Ernst Mansfeld für sein handwerkliches Können zum königlichen Hoflieferanten ernannt.
Der Name „Stolberger Lerchen“ geht auf eine alte Überlieferung zurück: Beim Braten soll die Wurst ein Geräusch erzeugen, das an den Gesang einer Lerche erinnerte.
Bis heute wird die Tradition im Gasthaus Kupfer gepflegt. Sie gab auch unserem Stolberger Lerchenfest seinen Namen. Für dieses Fest haben wir Fleischermeister Ernst Mansfeld mithilfe künstlicher Intelligenz wieder zum Leben erweckt. Im Video begleitet ihr ihn dabei, wie er ein Paket mit Stolberger Lerchen und Nordhäuser Korn zur Post bringt – bestimmt für das Feldlager.
Wer das Lerchenfest besucht, kann die Stolberger Lerchen natürlich selbst probieren und sich außerdem den exklusiven Sonderstempel der Harzer Wandernadel sichern.
